Einbruchschutz - Effektiver Schutz für Ihr Zuhause

Einbruchschutz – machen Sie Ihr Zuhause sicher

2022 gab es laut Bundeskriminalamt mehr als 65.000 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl*. Mit den kürzer werdenden Tagen und dem Winterbeginn steigt die Gefahr von Wohnungs- und Hauseinbrüchen. Wichtig, um sich vor Einbrüchen zu schützen, sind vor allem technische Sicherungen Ihrer Immobilie. Einbrecher suchen in der Regel einen einfachen und schnelle Zugang zu Ihrem Zuhause. Wenn Einbrecher nach wenigen Minuten keinen Erfolg haben – weil z. B. Fenster und Türen gesichert sind oder Ihre Alarmanlage loslegt, brechen sie den Einbruchsversuch häufig ab.

*Quelle: Statista

 

Fenster/Türen/Fenstertüren

Wie gut eine Tür gegen Einbruchversuche geschützt ist, hängt maßgeblich von der Art der Verriegelung und der Anzahl der Verriegelungspunkte ab. Schlösser mit 3-fach- und 5-fach-Verriegelung bieten durch Schwenkhaken ober- und unterhalb des Hauptriegels einen guten Schutz. Die Bauteile bei diesen Türen verhindern das Aufbrechen mit einfachen Hebelwerkzeugen wie Schraubendreher, Zange oder Keilen über eine Dauer von mindestens drei Minuten. Ein Verzeichnis von Herstellern geprüfter und zertifizierter einbruchhemmender Türen finden Sie hier.

Fenster und Terrassentüren sind die Haupteinstiegsöffnungen bei Einbrüchen, wenn es um Einfamilienhäuser geht. Sind die Fenster fachgerecht mechanisch gesichert, so haben Einbrecher und Gelegenheitstäter deutlich weniger Chancen. Einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge bieten bereits einen hohen Schutz. Diese lassen sich übrigens auch nachrüsten.

Alarmanlagen/Videoüberwachung

Die Installation einer professionellen Alarmanlage ist eine gute aber eine kostspielige Investition. Bereits mit einfachen Mittlen können Sie viel erreichen. So können Sie zum Beispiel Funk Fensterkontakte einsetzen. Wird eine Tür oder Fenster geöffnet, wird per Funk ein Signal an Ihre App gesendet. Fensterkontakte lassen sich sehr gut nachrüsten.
Eine Videoüberwachung kann den mechanischen Grundschutz ergänzen. Für viele Täter wirkt eine Videoüberwachung abschreckend, da sie – in Verbindung mit einer Alarmmeldung – das Risiko erhöht, entdeckt zu werden. Darüber hinaus kann eine Videoüberwachung im Schadensfall die Aufklärung der Tat durch geeignete Bilder erleichtern und wichtige Fahndungsansätze für die Polizei liefern.
Bei einer Videoüberwachung gilt es, die Voraussetzungen zu prüfen, unter denen eine Videoüberwachung zulässig ist und welche gesetzlichen Vorgaben einzuhalten sind. Informationen zu den Anforderungen erhalten Sie bei den Landesämtern für Datenschutz.
Einbrecher lassen sich auch einfach mit dem Simulieren von Anwesenheit abschrecken. Hier kann man zum Beispiel Zeitschaltuhren einsetzen, um elektrische Rollläden zu automatisieren, das Licht zu steuern oder sogar Musik abzuspielen.
Wichtig ist, die Infrastruktur prüfen oder einen Installateur zu beauftragen, um Ihnen den bestmöglichen Schutz zu bieten.

 

Smart Home

Wenn Sie in Ihrem Smart Home neben Komfort- und Energiemanagement auch Einbruchschutz erreichen wollen, können Sie zum Beispiel Anwesenheitssimulationen steuern. Das System spielt also einem äußeren Betrachter beispielsweise durch Rollladen- und Lichtsteuerung ein bewohntes Haus vor.

Auch hier können Sie mit wenigen Mitteln schon viel erreichen. So können Sie zum Beispiel Einzelkomponenten smart machen und mit Ihrem Handy steuern.  Das System free@home von Busch-Jaeger zum Beispiel eignet sich auch sehr gut, wenn es darum geht, Ihre Wohnung nachzurüsten.

Die Polizei empfiehlt, eine Alarmanlage mit Smart-Home-Funktion zu kombinieren

 

 

Sicherungstechnische Beratung von der Polizei

Die Polizeilichen Beratungsstellen bieten für das Thema Einbruchschutz Beratungen für Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen, Behörden und Ämter an. Sie umfasst verhaltensorientierte und sicherungstechnische Bereiche. Über die Suchfunktion auf der Homepage finden Sie ganz einfach Ihre nächste polizeiliche Beratungsstelle.

 

Günstiger KfW-Kredit bei Durchführungen von Maßnahmen zum Einbruchschutz

Die KfW bietet einen zinsgünstigen Kredit an, wenn Sie den Einbruchschutz in Ihrem Zuhause durch verschiedene bauliche Maßnahmen erhöhen. Welche Voraussetzungen Sie hierfür erfüllen müssen können Sie hier (https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/) nachlesen. Über weitere Förderungsmöglichkeiten informiert Sie KEinbruch, eine Initiative der Polizei und der Wirtschaft hier.

 

 

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